
MAL Germany GmbH & Co. KG
Kokos aus Mischkultur in Sri Lanka
Kokospalmen, Papaya, Ananas, Bananen und Heilkräuter wachsen auf den Flächen der Kleinbauernfamilien, mit denen MAL in Sri Lanka zusammenarbeitet. Statt auf eine einzige Kultur zu setzen, bewirtschaften sie ihr eigenes Land traditionell in Mischkultur.
MAL wurde 1985 gegründet und beschäftigte sich zunächst mit Produkten aus Kokos-Latex. Später entwickelte sich MAL Organic aus einem Umwelt- und Sozialprojekt auf einer Kokosplantage in Negombo. Der Name MAL bedeutet „Reinheit der Blume“.
Heute bauen 56 Kleinbauernfamilien in zwei Kooperativen Kokosnüsse an. Die Kokosprodukte werden für den Export hergestellt, während weitere Erzeugnisse der Mischkultur überwiegend auf lokalen Märkten verkauft oder von den Familien selbst genutzt werden.
Mehr als Kokos unter den Palmen
Mischkultur prägt den Anbau der beteiligten Familien. Zwischen den Kokospalmen wachsen unterschiedliche Nutzpflanzen wie Papaya, Ananas, Bananen und Heilkräuter.
Diese Vielfalt ermöglicht Ernten zu unterschiedlichen Zeiten im Jahr und schafft neben den Kokosnüssen weitere Produkte für Selbstversorgung und lokalen Verkauf. Pflanzenreste können zugleich innerhalb des Anbaus genutzt werden.
MAL arbeitet seit vielen Jahren mit den Familien an ökologischer Landwirtschaft. Die damalige Kokosplantage wurde nach den vorliegenden Angaben bereits lange nach Bio-Prinzipien bewirtschaftet, bevor 1999 die formale Bio-Zertifizierung erfolgte.
Zusätzliches Einkommen durch Vielfalt
Während die Kokosnusserzeugnisse für den Export bestimmt sind, schaffen die weiteren Kulturen zusätzliche Möglichkeiten vor Ort. Papaya, Ananas, Bananen und Heilkräuter können lokal verkauft oder für die eigene Versorgung genutzt werden.
Damit hängt das Einkommen der Familien nicht ausschließlich von einem einzigen Exportprodukt ab. Die Verbindung von Kokosanbau, weiteren Kulturen und lokalen Absatzmöglichkeiten ist ein wichtiger Bestandteil des MAL-Modells.
Nach Angaben von MAL erhalten die beteiligten Kleinbauernfamilien für ihre Kokosnüsse Preise oberhalb des lokalen Marktniveaus.
Investitionen in die Gemeinschaft
Ein Teil der Einnahmen fließt nach Angaben von MAL in soziale Projekte für die beteiligten Familien und die örtliche Gemeinschaft. Finanziert wurden unter anderem Materialhilfen und eine Krankenversicherung.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Bildung. Über Prämienmittel und die gezielte Investition von einem Prozent des Umsatzes werden drei Lehrerinnen in einem Kindergarten und einer Montessori-Schule finanziert.
So verbindet MAL den Handel mit Kokosprodukten mit konkreten Investitionen in das Umfeld der beteiligten Familien.
Gemeinsam mit WeltPartner
WeltPartner arbeitet mit MAL zusammen und bringt Bio-Kokosprodukte aus Sri Lanka in unser Sortiment.
Die Partnerschaft verbindet kleinbäuerlichen Kokosanbau mit Mischkultur, Verarbeitung für den Export und zusätzlichen lokalen Einkommensmöglichkeiten. Gleichzeitig fließt ein Teil der Erlöse über das MAL-Modell in Bildungs- und Gemeinschaftsprojekte.
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