AGROPIA

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Kartoffelvielfalt aus den Anden Perus

Hoch oben in den peruanischen Anden, auf 3.500 bis 4.200 Metern Höhe, bewirtschaften Kleinbäuerinnen und Kleinbauern ihre Felder. Die Region Huancavelica zählt zu den ärmsten Regionen Perus. Das Leben hier ist geprägt von der Landwirtschaft – und von einer außergewöhnlichen Vielfalt an Kartoffeln.

Peru gilt als Ursprungsland der Kartoffel. Viele der traditionellen Sorten werden bis heute ausschließlich in den Anden angebaut. Jede hat ihre eigene Farbe, Form und ihren eigenen Geschmack.

Um diese Vielfalt zu bewahren und bessere Vermarktungsmöglichkeiten zu schaffen, gründeten Kleinbäuerinnen und Kleinbauern im Jahr 2008 die Kooperative AGROPIA. Heute gehören ihr rund 600 Mitglieder aus 17 Dorfgemeinschaften an. Gemeinsam vermarkten sie ihre Ernte und schaffen neue Perspektiven für ihre Region.

AGROPIA – Kartoffelernte und Mitglieder der Kooperative AGROPIA in der Region Huancayo, Peru.
Kartoffelernte und Mitglieder der Kooperative AGROPIA in der Region Huancayo, Peru.

Vielfalt bewahren – Zukunft gestalten

Lange Zeit wurden viele der traditionellen Kartoffelsorten ausschließlich für den Eigenbedarf angebaut. Gleichzeitig fehlten Absatzmärkte und wirtschaftliche Perspektiven.

Mit der Gründung von AGROPIA änderte sich das.

Heute kultivieren die Mitgliedsfamilien rund 400 verschiedene native Kartoffelsorten. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt der Anden und bewahren ein kulturelles Erbe, das über Jahrhunderte gewachsen ist.

Die Landwirtschaft verbindet traditionelles Wissen mit ökologischen Anbaumethoden. Gedüngt wird unter anderem mit selbst hergestelltem Bokashi-Kompost, natürliche Pflanzenextrakte ersetzen chemischen Pflanzenschutz und das Wissen früherer Generationen spielt bis heute eine wichtige Rolle.

Denn gesunde Böden sind die Grundlage für gesunde Lebensmittel.

AGROPIA – Kartoffelernte und Mitglieder der Kooperative AGROPIA in der Region Huancayo, Peru.
AGROPIA – Kartoffelernte und Mitglieder der Kooperative AGROPIA in der Region Huancayo, Peru.
AGROPIA – Kartoffelernte und Mitglieder der Kooperative AGROPIA in der Region Huancayo, Peru.
AGROPIA – Kartoffelernte und Mitglieder der Kooperative AGROPIA in der Region Huancayo, Peru.

Mehr Wertschöpfung vor Ort

Kartoffeln allein zu verkaufen bedeutet oft geringe Einnahmen.

Deshalb entschied sich AGROPIA, einen Schritt weiterzugehen.

Die Kooperative baute eine eigene Bio- und Fair-Trade-zertifizierte Verarbeitungsanlage. Dort werden die bunten Kartoffeln direkt vor Ort zu hochwertigen Kartoffelchips verarbeitet.

So bleibt ein größerer Teil der Wertschöpfung in der Region. Gleichzeitig entstehen Arbeitsplätze und neue Perspektiven für die Familien.

Aus einem landwirtschaftlichen Rohstoff wird ein hochwertiges Lebensmittel – dort, wo die Kartoffeln wachsen.

Gemeinsam mit WeltPartner

Seit 2015 verbindet WeltPartner und AGROPIA eine enge Handelspartnerschaft. WeltPartner gehörte zu den ersten europäischen Partnern der Kooperative und begleitet ihre Entwicklung seit vielen Jahren.

Uns verbindet die Überzeugung, dass hochwertige Lebensmittel dort entstehen, wo Menschen ihre natürlichen Ressourcen schützen und traditionelle Sorten bewahren.

Aus dieser Partnerschaft stammen unsere Anden-Kartoffelchips.

Mit jeder Tüte tragen wir gemeinsam dazu bei, die außergewöhnliche Kartoffelvielfalt Perus zu erhalten und kleinbäuerlichen Familien langfristige Perspektiven zu eröffnen.

AGROPIA – Frisch geerntete violette Kartoffelsorte der Kooperative AGROPIA aus den Anden bei Huancayo, Peru.
Frisch geerntete violette Kartoffelsorte der Kooperative AGROPIA aus den Anden bei Huancayo, Peru.
Wofür wir stehen – Handel beginnt mit Beziehungen.

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